Lazarettaufenthalt des Theologiestudenten Karl Prüßmann, 1915

Nach zehn Monaten an der Westfront wird der Betheler Theologiestudent Karl Prüßmann verwundet. Er selbst bezeichnet sich als „leicht“ verwundet. In den Verlustlisten des Ersten Weltkriegs wird er hingegen als „schwer verwundet“ geführt.

pruessmann_verwundet

Feldpostkarte aus dem Vereinslazarett Leverkusen an Pastor Samuel Jaeger (Bethel), Absender: Pionier-Unteroffizier Karl Prüßmann

P1100918

29. Sept. 1915

Heiloh Herr Pfarrer!

Am 21. d. M. durch Granatsplitter leicht verwundet bin ich vor einigen Tagen hier eingeliefert worden. Ein so feines Lazarett hab’ ich noch nicht gesehen. Ihnen sowie den andern Lehrern dort frohen Heilgruß!
Habe geistigen – Hunger.

Ihr Karl Prüßmann

gen[annt] Waldmensch

Quelle: LkA EKvW Bestand 13.99 (Kirchliche Hochschule Bethel), Nr. 1250/1

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