Aus der „Kriegschronik“ des Rettungshauses Schildesche, Dezember 1915

Johanneshof

Anfang Dezember wurde unser Neubau, der „Johanneshof“, erstmalig mit Zöglingen belegt, und zwar vorläufig mit schulpflichtigen, weil die anderen Häuser alle stark überfüllt waren – auch eine Folge des Krieges; das Fehlen der väterlichen Autorität im Hause wird vielen Jugendlichen zum Verhängnis, so dass außergewöhnlich viele Überweisungen zur Fürsorgeerziehung stattfinden. Die Anstalt war zu Ende des Jahres belegt mit 161 männlichen und 64 weiblichen Zöglingen! Der verheiratete Bruder Schein ist als Hausvater in den Johanneshof eingezogen.

Quelle: Aus der „Kriegschronik“ des Rettungshauses Schildesche, von Anstaltsleiter Pastor Paul Bellingrodt (1875-1951)

Signatur: Archiv des Ev. Johanneswerks, Re/Schild – 5

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