Aus dem Kriegstagebuch von Pfarrer Hartmann (Rödinghausen), 3.3.1916

Strahlendes Wetter nach leichtem Nachtfrost. Ich stelle fest, daß ich in der Lage bin an Kriegsanleihe zu zeichnen 1. Stiftung 3.000 M[ark] 2. Roland 800 M[ark]. 3. Ich 1.000 M[ark]. Besuch von Vogtschmidt Westk[ilver], der einen Taufschein für seinen Sohn Heinrich holt, der auf Wangerooge heiraten will. Beerdigung des durch Verbrennung (heiße Milch) versehrten & dann gest[orbenen] Kindes Dettmer. Der Kriegsgefangene (Pole) [Name], Arbeiter bei Col[on] Grothaus, trug den Sarg mit zu Grabe. – H[er]r Wegener, der auch einen Einberufungsbefehl erhalten hatte, ist telegrafisch wieder freigegeben. – Eine Karte von Heini Lampe und Mar[ine-]Pf[arre]r Müller aus dem Schwarzen Meer.

Aus dem Kriegstagebuch von Pfarrer Ernst Hartmann, Kirchengemeinde Rödinghausen, S. 80/03.03.1916

Signatur: LkA EKvW Best. 4.31 Abt. B HS 2 (Quelle); LkA EKvW W 15193 (Transkription)

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