Ansprache des Kommandeurs zum Abschied aus Lemgo, 1918

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Maschinenschriftliche Abschrift eines Zeitungsartikels, erschienen am 02.01.1918 in der Lippischen Post

Die Hoffnung, eine Garnison dauerhaft in Lemgo zu behalten, bestand lange. In der Stadtverordnetenversammlung vom 16. Juni 1915 stellte der Stadtverordnetenvorsteher den Antrag, der Magistrat solle über diese Frage mit dem Preußischen Kriegsministerium verhandeln. Das Ergebnis muss jedoch negativ gewesen sein, denn am 23. November 1917 teilte Bürgermeister Franz Möller den Stadtverordneten mit, dass das Bataillon aufgelöst werden würde. Seine Bemühungen um den Erhalt des Garnisonsstandortes seien vergeblich gewesen.

Über die Abschiedsfeier und die dabei gehaltenen Reden ist eine Abschrift aus den 1940er Jahren erhalten. Der ursprüngliche Zeitungsartikel erschien am 2. Januar 1918 in der Lippischen Post. Der Kommandeur ging dabei auf die Rekrutenausbildung und die besonders guten Beziehungen zur Stadt und ihren Bürgern ein.

Signatur: Stadtarchiv Lemgo S 462

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Einweihung des Gedenksteines für das 2. Ersatzbataillon des IR 67 (1917/18)

Denkmal

Einweihung des Gedenksteines für das 2. Ersatzbataillon des Infanterieregiments IR 67, Lemgo ca. 1917/18, Fotograf unbekannt

Zum Abschied wurde ein Denkmal in Erinnerung an das Bataillon in Lemgo aufgestellt. Das Denkmal bestand aus vier Findlingsblöcken, die vom ehemaligen Exerzierplatz des Biesterberges heruntergebracht worden sein sollen. In einem der Findlinge ist das Eisenkreuz und darin die Nummer des Bataillons eingetragen.

Signatur: Stadtarchiv Lemgo, Bestandsgruppe Sammlungen Bild und AV-Medien

Soldaten des 2. Ersatzbataillons des Infanterieregiments 67 bei der Feldarbeit (1916)

Soldaten

Soldaten des 2. Ersatzbataillons des Infanterieregiments IR 67 bei der Feldarbeit im Lemgo (1916), Fotograf unbekannt

Das Bataillon im Lemgo pachtete etwa 22 Hektar Ackerland an, das von den Soldaten in Eigenregie bewirtschaftet wurde.

Signatur: Stadtarchiv Lemgo, Fotosammlung Bartelsmeier