Aus dem Kriegstagebuch von Pfarrer Hartmann (Rödinghausen), 1.8.1916

So sind wir ins dritte Kriegsjahr eingetreten. Deutschland unser geliebtes Vaterland steht noch aufrecht. Bis auf die kleine Ecke im Elsaß ist deutscher Boden ganz vom Feinde frei. Gegenüber dem Ansturm halb Europas hält unser tapferes Heer wie ein eiserner Wall im Westen & Osten stand. Nur wo zu viel Österreichern die Wacht anvertraut werden muß, steht es nicht gut in Wolhynien & in der Bukowina.

Aus dem Kriegstagebuch von Pfarrer Ernst Hartmann, Kirchengemeinde Rödinghausen, S. 98-99/01.08.1916

Signatur: LkA EKvW Best. 4.31 Abt. B HS 2 (Quelle); LkA EKvW W 15193 (Transkription)

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Feldpostbrief von Wilhelm Gehner, 1915

Feldpostbrief von Wilhelm Gehner, 12.7.1915

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Ein weiterer Feldpostbrief von Wilhelm Gehner, dem Sohn eines Diakons der Westfälischen Diakonenanstalt Nazareth, stammt vom 12. Juli 1915 von der Ostfront. Wilhelm Gehner wurde gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs an die Front geschickt. Der junge Mann überlebte den Krieg nicht: Er fiel im September 1918.

(Kerstin Stockhecke, Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel)

Signatur: Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, 2/38-26

Aus dem Kriegstagebuch von Pfarrer Hartmann (Rödinghausen), 27.8.1914

Wie mags im Osten stehen? Man hört nichts. – Der Güterverkehr stockt wieder wegen Verschiebung von Truppenteilen. Sonst sind seit dem 18. August [1914] einige Züge mehr eingelegt.

Aus dem Kriegstagebuch von Pfarrer Ernst Hartmann, Kirchengemeinde Rödinghausen, S. 8/27.08.1914

Signatur: LkA EKvW Best. 4.31 Abt. B HS 2 (Quelle); LkA EKvW W 15193 (Transkription)

Feldpostbrief von Wilhelm Gehner, 1914

Feldpostbrief von Wilhelm Gehner, Cambrai, 26.8.1914

Feldpostbrief von Wilhelm Gehner, Cambrai, 26.8.1914

Wilhelm Gehner, Sohn eines Diakons der Westfälischen Diakonenanstalt Nazareth, schrieb regelmäßig Feldpostbriefe an seine Familie. Einer der Briefe kam am 26. August 1914 aus Cambrai (Frankreich). Wilhelm Gehner wurde gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs an die Front geschickt. Der junge Mann überlebte den Krieg nicht: Er fiel im September 1918.

(Kerstin Stockhecke, Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel)

Signatur: Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, 2/38-26