Landaufenthalt von Stadtkindern im Kreis Halle/ Westf., 1917

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Gegen Ende des Krieges wurde die Versorgung der Zivilbevölkerung in den Städten immer problematischer. Insbesondere Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien hatten hierunter zu leiden. Daher waren öffentliche und private Einrichtungen bemüht, Kinder aus den Städten für einige Zeit auf dem Land unterzubringen, wo die Versorgungssituation zumindest etwas besser war. Der Landkreis Halle nahm alleine 1917 mehrere hundert Kinder aus dem Ruhrgebiet auf. Natürlich wurde eine entsprechende Absicherung durch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung nicht vergessen! Die Frankfurter Allgemeine Versicherungs-AG bot hierfür besondere Tarife an.

(Ralf Othengrafen, Kreisarchiv Gütersloh)

Signatur: Kreisarchiv Gütersloh, H LR 2 K – 007/2 Bd. I

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