8. Kriegsanleihe, Bielefeld, 1918

Stadtarchiv Bielefeld-Kriegsanleihe-Sparkasse

Die neun Kriegsanleihezeichnungen ab September 1914 erzielten allein in Bielefeld 229,65 Millionen Mark. Das Volumen wurde durch Renditeversprechen aus Reparationsleistungen besiegter Länder ebenso gefördert wie durch die allgemeine Geldentwertung. Die Zeichner aus allen Bevölkerungsgruppen wurden enttäuscht, viele waren nach der Niederlage 1918 ihrer Ersparnisse vollständig beraubt.

Entwurf: Louis Oppenheim
Maße: 72,5 x 48 cm

(Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld)

Signatur: Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,9/Plakate, Nr. 3090

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Kriegsspenden-Bescheinigung, Bielefeld, 1915

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Gold-, Silber-, Metall- und Wertstoffsammlungen trugen zur Kriegsfinanzierung bei – das Gros entfiel freilich auf die neun Kriegsanleihen. „Fräulein“ Hertha Kralemann arbeitete ab 1918 bei der Stadtsparkasse, die mit einer eigenen Werbelinie um Spenden warb.

(Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld)

Signatur: Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,10/Sammlung Militärgeschichte, Nr. 355