Beurlaubung von Dreschmaschinenführern, Juli 1918

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Wegen der Nahrungsmittelknappheit, vor allem gegen Ende des Krieges, gab es in der Landwirtschaft eine große Nachfrage nach geschulten Arbeitern. In dem vorliegenden Schreiben vom 26. Juli 1918 bittet der Amtmann von Verl um die Beurlaubung einiger heimischer Dreschmaschinenführer von ihrem Militäreinsatz.

(Ralf Othengrafen, Kreisarchiv Gütersloh)

Signatur: Kreisarchiv Gütersloh, A 02 / 1b – 2024

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Beschäftigung von Kriegsgefangenen, Dezember 1917

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Der vorherrschende Arbeitermangel in der deutschen Industrie und Landwirtschaft sollte durch den Einsatz von Kriegsgefangenen kompensiert werden. Auch im Altkreis Wiedenbrück wurden dementsprechend Gefangene eingesetzt, alleine im Amt Reckenberg waren Ende 1917 75 Mann beschäftigt.

(Ralf Othengrafen, Kreisarchiv Gütersloh)

Signatur: Kreisarchiv Gütersloh,A 02 / 1b – 2024

Mahnwort an den Altkreis Wiedenbrück, August 1914

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Zu Beginn des Krieges rief der Vorstand des Landwirtschaftlichen Kreisvereins Wiedenbrück die Landbevölkerung auf, die Schweinehaltung nicht einzuschränken oder gar aufzugeben. Es wird betont, dass genügend Futtermittel vorhanden seien und dass „gerade in Kriegszeiten […] die Einnahmen aus der Schweinezüchtung ein Not- und Rettungsanker“ sein werden.

(Ralf Othengrafen, Kreisarchiv Gütersloh)

Signatur: Kreisarchiv Gütersloh, A 02 / 1b – 2022